Auszug aus der Rede zur Ausstellungseröffnung „Space is God“ über die Skulptur „Picture“ (2013) von Nina Holm (München, 2013)

Julien Vialas Werk beschäftigt sich mit der Relevanz von Dingen und Räumlichkeiten, es ist ein Spiel mit Bezügen zwischen Architektur, Skulptur und Design, letztendlich aber auch ein Spiel mit Erwartungen, die wir an diese Dinge und Themen haben. Mit diesem, auf den ersten Blick schlichten Objekt, beschäftigt sich der Absolvent der Stuttgarter Kunstakademie mit grundlegenden […]

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Die Wand als Bild im Kopf: Julien Vialas „Self introduction” von Dietrich Roeschmann (Freiburg 2013)

Ein Raum ist schnell definiert, wenn man seine Maße kennt: Höhe, Länge, Tiefe. Als begehbare Größe – und damit als konkreter Erfahrungsraum – lässt er sich durch diese kargen Angaben jedoch kaum fassen. Weil Raum nicht Volumen allein ist, sondern sich immer über Grenzen definiert, über Material und Architektur, aber auch über sein Verhältnis zu […]

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Die Brücke schlagen: Julien Viala’s „the memory of space“ von Aaron Bogart (New York, 2013)

Erinnerung ist für uns auf unterschiedliche Weise bedeutsam. Wir erinnern uns an Fakten, etwa daran, dass Paris die Hauptstadt Frankreichs ist; wir erinnern uns an Ereignisse, wie ich beispielsweise das erste Mal das Brandenburger Tor gesehen habe; wir haben eine Gewohnheitserinnerung, wie die daran, wie man seine Schuhe zubindet; und wir können eine räumliche Erinnerung […]

Bridging the Gap: On Julien Viala’s „the memory of space“ by Aaron Bogart (New York, 2013)

Memory is important for us in many different ways. We have a memory for facts, like the fact that Paris is the capital of France; we remember events, like my memory of seeing the Brandenburger Tor for the first time; we have a habit memory, like our memory for how to tie our shoes; and […]

Zur Ausstellung „the memory of space“ von Marlene Rigler (München, 2013)

„Ich verzichte darauf, einen anderen Blick zu beerben“, Roland Barthes, La Chambre Claire. Note sur la photographie, Paris, Editions Gallimard, 1980. „the memory of space“ nennt Julien Viala seine Einzelausstellung im Bahnwärterhaus der Villa Merkel in Esslingen am Neckar. Die titelgebenden Begriffe, „Erinnerung“ und „Raum“, verbindet die Dimension der Zeitlichkeit, die der Eingriff des Künstlers […]

On Julien Viala’s “the memory of space” by Marlene Rigler (Munich, 2013)

“The Memory of Space” is the title of Julien Viala’s solo exhibition at Bahnwärterhaus-Villa Merkel in Esslingen, Germany. From a conceptual point of view, the connection between “Memory” and “Space” is, of course, time: a space can trigger memory, for it conserves physical traces of the past that, when confronted at another moment in time, […]

„se rapprochant le mirage reste ce qu‘il est“ von Jochen Breme (Bonn, 2012)

Mit dem auf Marcel Duchamps zurückgehenden Titel „se rapprochant le mirage reste ce qu‘il est“ streift Julien Viala einen Schlüsselbegriff der Kunst, den Begriff des Scheines. Anders als die Übersetzung „Fata Morgana“ weist das französische Wort „mirage“ eine sprechende Ähnlichkeit mit dem Wort „miracle“ auf, womit die Doppelnatur des Scheinphänomens in der Kunst umrissen ist: […]

„se rapprochant le mirage reste ce qu‘il est“ by Jochen Breme (Bonn, 2012)

With its title “se rapprochant le mirage reste ce qu‘il est”, which has its roots in the philosophy of Marcel Duchamp, Julien Viala touches upon a key notion of art – the notion of semblance. Unlike the translation “fata morgana”, the French “mirage” shows a resemblance to the English “miracle”, alluding to the double nature […]

„no exit – Ambivalenz als künstlerische Strategie“ von Winfried Stürzl (Stuttgart, 2010)

Der Plexiglaskubus ist auf zwei Seiten mit schwarzer Folie, auf den beiden anderen mit halbtransparenter Folie ausgekleidet. Durch den opaken „Vorhang“ hindurch erkennt der Betrachter ein Objekt – offenbar ein gebogenes Rohr. Doch nur der nahe an der Scheibe befindliche Bereich ist deutlich wahrnehmbar, dahinter verlieren sich die Konturen im Raum. Der Betrachter ist sich […]

„no exit – ambivalence as an artistic strategy“ by Winfried Stürzl (Stuttgart, 2010)

Black foil covers two sides of the Plexiglas cube; the other two are lined with semi-opaque foil. Through this opaque ‘curtain’, the observer recognises an object – apparently a piece of bent piping. Yet, only the immediate area close to the glass is clearly visible. Behind this focal point, the contours diffuse into space. Uncertainty […]

Ein Spiel mit den Dimensionen von Claire Hoffmann (Basel, 2010)

Zweidimensionale Objekte sehnen sich in die dritte Dimension, die flächige Wand gestaltet sich plötzlich ganz plastisch mit den heruntergleitenden Tapetenrollen. Der Wechsel zwischen flach und räumlich, zwischen Zeichnung, Architektur und Skulptur wird in Julien Viala’s Arbeiten als Spannungsfeld sichtbar. Die gesamte Wand ist mit einer Tapete aus gebrochenem Weiß bespannt, doch glättet das Papier nicht […]

Playing with Dimensions by Claire Hoffmann (Basel, 2010)

Two-dimensional objects desire the third dimension; the flat vertical surface is suddenly transformed into rolling wallpaper. The interchange between flat surfaces and space, between illustration, architecture and sculptures is disclosed as a field of tension in the works of Julien Viala. While the entire room is covered with an off-white wallpaper, these sheets do not […]